Pressestelle der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie

Adresse

Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie - Pressestelle

Langenbeck-Virchow-Haus
Luisenstraße 59
10117 Berlin

Tel.: +49 (030) 28 004 - 3 60
Fax: +49 (030) 28 004 - 3 69

E-Mail: presse(at)dgkch.de

Pressesprecher: Dr. Tobias Schuster, Augsburg

Direkte Ansprechpartnerin Presse: Frau Julia Weilbach

 

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Reiterglück – aber sicher
Kinderchirurgen fordern mehr Unfallschutz im Pferdesport

Kindersicherheitstag am 10. Juni 2015 - Motto „Kinder und Tiere. Sicher geht das!"

Berlin – Stürze, Tritte, Bisse – Reiten ist eine Risikosportart: Jährlich ereignen sich etwa 30 000 bis 40 000 Reitunfälle, deren Opfer ärztlich behandelt werden müssen. Die Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) nimmt den Kindersicherheitstag am 10. Juni 2015 zum Anlass, mehr Sachkenntnis im Umgang mit Pony und Pferd zu fordern. Des Weiteren weist sie darauf hin, dass Verletzungen durch den Umgang mit Pferden kindgerecht und von Kinderchirurgen behandelt werden sollten. Nur so ließen sich Folgeschäden für die Patienten minimieren.

Weiterlesen: Pressemitteilung 2015-04

Hilfe für Kinder drogenkranker Eltern:
Kinderchirurgen fordern verbesserte Kinderschutzstrukturen an Kliniken

7. wissenschaftliche Jahrestagung der AG Kinderschutz in der Medizin vom 8.-9.5.2015 in Dresden
Schwerpunktthema: Kinder in drogenbelasteten Familien

Berlin, Mai 2015 – Hierzulande leben etwa 2,6 Millionen Kinder in Familien mit einem suchtkranken Elternteil – geschätzte 30 000 von ihnen haben drogenabhängige Eltern. Diese Kinder sind gefährdet, seelisch, psychisch und sozial Schaden zu nehmen, später selbst an einer Sucht zu erkranken oder auch Opfer von physischer Gewalt zu werden. Kinderchirurgen kommen mit diesen Kindern in Kontakt, etwa wenn sie ein verletztes Kind behandeln – und sollten dann Hilfestellungen im Sinne des Kindes einleiten.

Weiterlesen: Pressemitteilung 2015-03

Blutschwämme mit Herzmittel verschwinden lassen
Kinderchirurgen begrüßen neue Studienergebnisse

Berlin, März 2015 – Drei bis zehn Prozent aller Säuglinge entwickeln Blutschwämme. Über 85 Prozent der sogenannten Hämangiome bilden sich von selbst zurück. Wachsen sie schnell oder sitzen sie an kritischen Stellen wie Augen, Lippen oder After, muss der Kinderchirurg sie mit Laser, Vereisung oder Skalpell behandeln. Doch nicht immer ist dies vollständig möglich. Viele Kinderchirurgen setzen deshalb das Herzmittel Propranolol ein, um die Blutschwämmchen medikamentös schrumpfen zu lassen. Dass der seit Jahrzehnten bekannte Blutdrucksenker hier wirksam ist, ist vor einigen Jahren zufällig in Frankreich entdeckt worden. In Deutschland ist er seit April 2014 dafür nun offiziell zugelassen.

Weiterlesen: Pressemitteilung 2015-02

Gefährlicher Winterspaß
Wie Kinderunfälle auf Schnee und Eis vermieden werden können

Berlin, Februar 2015 – Das schöne Schneewetter in Teilen Deutschlands lockt derzeit viele Familien auf Rodel- und Schlittschuhbahnen oder Skipisten. Die Kinder packen ihren Schlitten und die Schlittschuhe aus oder versuchen sich auf Skiern oder mit trendigen Wintersportarten wie Snowboard oder Snowkiting. Doch dabei überschätzen die jungen Sportler oft ihre Fähigkeiten hinsichtlich Tempo und anderer Gefahren. So kann der Spaß schnell mit einem gebrochenen Arm in der Notaufnahme enden. Die Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) gibt Tipps, wie Familien ohne Unfälle den Winterspaß genießen können.

Weiterlesen: Pressemitteilung 2015-01